(Nichts davon hab ich wirklich ernst genommen,
es war nur ganz lustig.)
Freitag, der 13. Es ist, wie es ist.
Twitter: "Gab es schon 'Freitag den 13.-Tweets?'"
Facebook: "OMG heute ist Freitag der 13., ich hasse mein Leben :( "
Besarta: "Tritratrulala, ich hab Hunger."
Ernsthaft. Ich habe nicht gemerkt, dass es wirklich Freitag der 13. ist und ich denke nicht, dass der Tag nur deshalb der Tag der "urplötzlichen, krassen, homotastischen Prophezeiung" war.
Alles fing mit einem Traum an. Nicht ein Traum wie jeder andere, sondern, wie ich am sterben bin. Dies führte dazu, dass ich wirklich anfangen musste zu lachen, als ich wach wurde. Das Dümmste was ich hätte machen können. Denn an dem Zeitpunkt, wusste ich ja noch nicht, dass dieser Tag, ein schrecklicher Tag sein wird. *DÖDÖDÖDÖÖÖÖÖ* (Ja, das könnt ihr anklicken ihr Homos.)
Ich machte mich fertig wie sonst, und wollte zu meiner geliebten Bushaltestelle, die mit kleinen, 12-jährigen Kindern ausgestattet ist, die es cool finden, mit lauter Sido-Musik auf den Bus zu warten und das nötige Geld für Kopfhörer leider nicht besitzen. Ich möchte nicht groß drum rum reden: MICH WOLLTE JEMAND TÖTEN!!! JA MICH WOLLTE JEMAND TÖTEN!!!!
Dies geschah wie folgt: Ganz locker, lässig, wie immer mit den perfekt sitzenden Haaren (die aber wegen dem Wind nach ca. 5 Minuten wieder ganz anders aussehen) blieb ich am Zebrastreifen stehen und tippte meinen letzten Tweet ein und bemerkte dann, dass mich der Kerl im Wagen gehen lassen wollte. Also er hat mir zugewunken. Heißt doch, das ich über den Zebrastreifen gehen darf, oder? ODER? Nun, noch war ich mitten auf dem Zebrastreifen, schon gab der Kerl im Wagen Vollgas!! Da ich so smart und sportlich bin (<3), konnte ich noch rechtzeitig abweichen.
Daraus folgt: ICH WÄRE FAST GESTORBEN. JEMAND WILL MICH UMBRINGEN.
Aber okay, ich ging also geschockt weiter und musste mich im Bus an meinen Traum erinnern, den ich zuvor noch ausgelacht habe. Noch ein kurzer Blick auf mein Handy und ich bemerkte etwas grauenvolles: Es war Freitag, der 13. *DÖDÖDÖDÖÖÖÖÖ*
An sowas hab ich eigentlich noch nie geglaubt. Da möchte ich gerne meinen Englischlehrer zitieren: "Was an dem Tag schlimmes passiert, kann genauso gut auch einen Tag vorher oder nachher passieren." (Zu diesem Lehrer später mehr <3 .)
Ich war mir sicher, ich werde heute noch sterben. Ich bereitete mich schon mal auf das Schlimmste vor und musste sogar an meine Umfrage mit den 10 Minuten denken. Nach der ewig langen Busfahrt muss ich noch über eine Ampel. Ich dachte, das wär's. Irgendwas schlimmes wird passieren. Und ich lag mal wieder richtig: Während ich über die Ampel ging, bemerkte ich, dass ich meine Mathe-Hausaufgaben vergessen habe. Ich war dem Tod nun einen Schritt näher. *DÖDÖDÖDÖÖÖÖÖ*
An der Schule angekommen, dachte ich nicht wirklich, dass ich dort nun sicher wäre. (Siehe Amoklauf-Blogeintrag). Zumal wegen der kranken Direktorin und den Lehrern die mich so sehr lieben, sodass sie Arbeiten von mir ins Lehrerzimmer hängen. Im Bistro erzählte ich dann allen von meinem Schicksal und das mein Leben wahrscheinlich heute noch enden würde. Dies führte zu einer sehr bedrückten Stimmung und vielen, ja sogar sehr vielen geschockten Gesichter.
| Auf dem Bild: Kathrin T. |
Plötzlich wusste ich, wo ich nur am Sichersten wäre: Im Englischunterricht mit meinem wundervollen Englischlehrer, der mehr Allgemeinwissen besitzt als jeder andere. Ich kann nach 11 Jahren Schule und nach 458529 verschiedenen Lehrer sagen, dass dieser der Einzige ist, der mir wirklich Sachen beibringt, die zwar nichts mit Englisch zu tun haben, aber mir im weiteren Lebensweg sehr hilfreich sein werden und die mich sogar interessieren. In dieser Stunde habe ich mit ihm mein Leid geteilt und dank ihm habe ich ein super Beerdigungssong gefunden. (Ja, da könnt ihr auch draufklicken. Nein, müsst. Oder sollt.)
Der weitere Verlauf des Tages war so ähnlich, mit vielen geweint, mit vielen gelacht, mit vielen gegessen, mit vielen geknutscht, mit vielen gesungen, mit vielen geschlafen, mit vielen gekifft, blabla wie immer eben.
Dank dem ein oder anderen konnte ich behutsam nach Hause gebracht werden, wo ich erstmal 2 Stunden schlief. Beziehungsweise versuchte, zu schlafen. Dank zwei Homofürsten gelang das nicht so regelrecht wie ich es eigentlich wollte.
Da das Timing eine kleine Schlampe ist, sollte ich mich noch an dem Abend mit Freunden treffen. Hieß also, dass ich der Gefahr immer noch nicht aus dem Weg war.
Dank Jacqueline aka J.B, durfte ich noch eine halbe Stunde lang alleine am Busbahnhof warten. Als sie ankam, wurde mir gesagt, dass noch weitere erst in einer halben Stunde kommen würden. Somit wartete ich also eine ganze Stunde in Minusgraden. Jacqueline und die weiteren Homos wollten mich also durch Hypothermie (oder auch: Unterkühlung) töten. Daran hätte ich niemals gedacht.
Der Abend verging, die Homos kamen, mein Handy fiel 358 x runter, meine Finger waren unbewegbar, und und und. Nach 00.00 Uhr war ich erlöst. E R L Ö S T:
Und bestimmt fragt ihr euch, wie ich es geschafft habe, nicht zu sterben. Die Antwort liegt klar auf der Hand. Eigentlich.
Ihr habt jetzt bis hier hin gelesen. Und das war's. Eine so unnötige Story, wie keine andere. Und ihr habt sie trotzdem gelesen. (WAR ABER TROTZDEM VOLL SPANNEND ODER??!?!) Ihr dürft jetzt nach Hause gehen. Habt mich aber immer noch an der Backe, hihi. Und ja. Ich hatte eine super tolle Idee für den Abschluss, aber habe diesen nun vergessen, was mich sehr traurig macht. Jetzt muss ich mich mit einem traurigen Smiley verabschieden.
):
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